Nicht immer müssen Sie das passende Vokabular im Kopf haben. Ganz gleich, ob Gäste aus den Niederlanden, den USA oder aus China kommen: Häufig sind die Anfragen ähnlich. Machen Sie es doch sich und Ihrem Team zukünftig leicht und bereiten Sie kleine Spickzettel vor. Diese können Sie an der Rezeption, hinter die Bar oder an der Kasse verstecken und haben die Informationen dann jederzeit bereit.
In diesem Kapitel geben wir Ihnen einige Ideen, welche Phrasen und Informationen sich für die Spickzettel anbieten.
Warum besuchen wir eine Tourist-Info? Entweder haben wir eine ganz konkrete Frage, oder wir möchten uns inspirieren lassen. Im Grunde bilden diese zwei Gruppen die meisten „Anwendungsfälle” ab. Zumindest in englischer Sprache sollten Sie Ihre Gäste begrüßen und beraten können. Spickzettel machen Ihnen dabei das Leben leichter und lassen sich ganz einfach für weitere Sprachen vorbereiten. Je nach Stadt und Fokusthemen könnten Sie folgende Spickzettel vorbereiten:
Gerade beim Check-in muss es manchmal schnell gehen. Da kommt es gar nicht gelegen, wenn die grundlegendsten Informationen die Sprachbarriere nicht überwinden. Und dazu kommt: Der erste Eindruck zählt! Gründe genug, dass Sie sich auf Ihre Gäste vorbereiten und Informationen in der entsprechenden Sprache bereithalten. Da sind Spickzettel nur eins von vielen Mitteln. Sehr hilfreich ist zum anderen auch eine übersichtliche und mindestens ins Englische übersetzte Info-Mappe, die Sie in den Zimmern auslegen. So fangen Sie schon einen großen Teil der Fragen ab.
Zu welchen Themen können Sie also Spickzettel vorbereiten, die besonders beim Check-in hilfreich sind? Neben den Themen, die wir Ihnen hier vorstellen, lohnt auch der Blick in das Kapitel „Ihre Gäste aus…”. Informieren Sie sich, was Ihre Gäste erwarten und bereiten Sie sich darauf vor. Ihre Gäste aus Großbritannien freuen sich zum Beispiel riesig, wenn Sie Ihnen beim Check-in anbieten, einen Wasserkocher und Tee aufs Zimmer zu bringen.
Überraschen Sie Ihre internationalen Gäste, indem Sie ihnen einen tollen Service bieten. Leider wird dieser in unterschiedlichen Ländern oft unterschiedlich bewertet. Informieren Sie sich also über die Gewohnheiten Ihrer Gäste, so fühlen diese sich „wie zuhause”. Wollen Ihre Gäste beispielsweise zu Tisch geführt werden? Ist Kartenzahlung Gang und Gebe, oder erwarten sie kostenfreies Leitungswasser? Schauen Sie dazu doch mal in das Kapitel „Ihre Gäste aus…”. Hier finden Sie hilfreiche und praxisnahe Tipps zu den einzelnen Ländern. Diese können Sie dann zusammen mit Informationen zu Abläufen in Ihrem Betrieb auf Ihren mehrsprachigen Spickzetteln festhalten:
Ist Ihre Ausstellung „zum Anfassen” oder ist dies streng untersagt? Wie viele Personen dürfen aufgrund der Hygienebestimmungen maximal in die Kletterhalle? Und wer hat im Indoor-Spielparadies die Aufsichtspflicht für die Kinder? So unterschiedlich die Einrichtungen im Bereich Freizeit und Kultur, so verschieden sind auch die grundlegenden Informationen.
Unser Tipp für Sie: Setzen Sie sich mit Ihrem Team zusammen und besprechen Sie, welche grundsätzlichen Regeln oder Informationen hilfreich für Besucher sind, die weder unsere Sprache sprechen, noch unsere Kultur und Gewohnheiten kennen. Achten Sie hier am besten darauf, dass Sie die Informationen eingrenzen, die sich nicht oft ändern. Daraus zaubern Sie dann Ihre individuellen, mehrsprachigen Spickzettel.
Einige Anregungen für Ihr Brainstorming: